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Oft liegt die Ursache in der falschen Wahl des Motoröls. Jeder Motor benötigt Schutz und eine effiziente Schmierung – besonders beim Starten und in den ersten Betriebsminuten. Wenn du das passende Motoröl für den Winter auswählst, trägst du wesentlich zur Verlängerung der Motorlebensdauer bei und verringerst das Risiko teurer Schäden. Lies diesen Artikel, um genau zu verstehen, worauf du achten musst!
Im Winter ist der Motor einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, da er länger braucht, um seine optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Wenn das verwendete Motoröl nicht den Anforderungen der kalten Jahreszeit entspricht, kann der Motor Startprobleme haben, mehr Kraftstoff verbrauchen und die inneren Bauteile können sich schneller abnutzen.
Ein auf den Winter abgestimmtes Öl gelangt schnell in alle wichtigen Motorbereiche und sorgt bereits in den ersten Sekunden nach dem Start für eine effiziente Schmierung. Dadurch wird die Reibung minimiert und die Bauteile werden auch bei niedrigen Temperaturen geschützt. So läuft der Motor zuverlässig – selbst bei –20 °C.

Die Viskosität beschreibt den Grad der Fließfähigkeit des Öls bei niedrigen oder hohen Temperaturen, codiert nach dem SAE-Standard in Form von 0W-30, 5W-30, 5W-40 usw. Dabei gilt:
Die erste Zahl (z. B. 0 oder 5) gefolgt von dem Buchstaben „W“ („Winter“) zeigt das Verhalten des Öls bei Kälte.
Die zweite Zahl (z. B. 30 oder 40) bezieht sich auf die Fließfähigkeit bei Betriebstemperatur (über 90 °C).
Ein Öl wie LIQUI MOLY Special Tec V 0W30 ermöglicht einen schnellen Start an kalten Wintermorgen. Wenn du eine Viskosität wie 0W oder 5W wählst, profitiert dein Motor von einer schnellen Schmierung bei Minustemperaturen – das reduziert den Verschleiß erheblich.
Die Mindesttemperatur, bei der ein 5W-30-Öl seine Fließfähigkeit behält, liegt bei etwa –25 °C. Daher empfiehlt sich für Regionen mit strengen Wintern und deutlichen Minusgraden die Wahl von 0W-30 oder 5W-30.
Neben der Viskosität gibt jeder Autohersteller bestimmte Normen und Freigaben vor, die das verwendete Öl erfüllen muss. Die wichtigsten sind:
API (American Petroleum Institute) – Kennzeichnungen wie SN oder SP für moderne Fahrzeuge.
ACEA (Verband der Europäischen Automobilhersteller) – Codes mit Buchstaben (A, B, C) und Zahlen, z. B. C5 oder C6 für Motoren mit Partikelfilter (DPF).
Herstellerspezifische Freigaben, z. B. VW 505.01, MB 229.31, Renault RN17 usw.
Ein Öl wie Drive+ 5W30 DPF erfüllt sowohl API- als auch ACEA-Standards und wird für eine breite Palette von Benzin- und Dieselfahrzeugen empfohlen, einschließlich solcher mit DPF-System.
Überprüfe stets das Fahrzeughandbuch oder das Etikett auf dem Kanister, wo diese Spezifikationen klar angegeben sind. Die Verwendung eines Öls ohne passende Freigabe kann den Motor beschädigen – besonders bei sehr niedrigen Temperaturen.
Synthetische Öle – bieten die beste Fließfähigkeit bei Kälte und den effektivsten Schutz vor Verschleiß ab dem Start. Sie sind die empfohlene Wahl der meisten Experten für die Winterzeit. Öle wie Liqui Moly Top Tec 4400 5W30 sind speziell für moderne Motoren entwickelt und erhalten deren Leistung unter allen Bedingungen.
Teilsynthetische Öle – bieten gute Leistung bei mittleren Temperaturen und moderaten Schutz beim Kaltstart. Eine sinnvolle Option, wenn dein Motor keine speziellen Anforderungen wie DPF oder Turbolader hat.
Mineralöle – werden bei Kälte dickflüssig, zirkulieren schlecht und bieten unzureichenden Schutz für moderne Motoren. Für den Winter werden sie nicht empfohlen, außer als kurzfristige Lösung bei sehr alten Fahrzeugen.
Ein vollsynthetisches Öl mit der Spezifikation 5W-30 sorgt für schnelle Zirkulation bei Kälte und schützt empfindliche Teile langfristig. Verwende solche Öle immer dann, wenn es das Fahrzeughandbuch oder dein Mechaniker empfiehlt.
Um im Winter die richtige Entscheidung zu treffen und eine optimale Motorleistung zu gewährleisten, befolge diese Schritte:
1. Überprüfe das technische Handbuch deines Fahrzeugs: Identifiziere die empfohlene Viskosität und die erforderlichen Normen oder Freigaben (z. B. 0W-30, 5W-30, API SN, ACEA C3, VW 507.00). Die Autohersteller legen diese Anforderungen für jedes Modell fest – abhängig von Motorkonstruktion und verwendeter Technologie.
2. Wähle Öle, die den angegebenen Freigaben entsprechen: Wenn dein Fahrzeug einen DPF-, Turbo- oder Hybridmotor hat, suche nach Ölen mit entsprechenden Herstellerfreigaben. Beispielsweise ist bei Dieselmotoren mit Partikelfilter ein Öl mit der Spezifikation ACEA C3 oder C4 erforderlich. Produkte wie Liqui Moly Molygen New Generation 5W30 DPF sind für diese Anwendungen zertifiziert – sie verhindern Ablagerungen und sorgen für einen effizienten Verbrauch.
3. Berücksichtige Klima und Fahrbedingungen: In Bergregionen oder Städten mit langen, kalten Wintern ist zusätzlicher Schutz wichtig. Wenn die Temperaturen häufig unter –15 °C fallen, wähle ein Öl mit einer niedrigen W-Kennzahl, vorzugsweise 0W-30.
4. Prüfe Etikett und Produktionscharge: Neben der Viskosität und den Normen solltest du auch das Herstellungsdatum und die Haltbarkeit überprüfen. Vermeide die Nutzung abgelaufener Produkte, da sie ihre Eigenschaften verlieren können. Ein besonders niedriger Preis kann auf alte oder nicht konforme Chargen hinweisen.
5. Lass dich von Experten beraten: Frage Mechaniker oder andere Fahrzeugbesitzer nach ihren Erfahrungen mit bestimmten Marken bei tiefen Temperaturen. Viele Fahrer empfehlen etwa Liqui Moly Top Tec 4100 5W40 für leistungsstarke Motoren – basierend auf Erfahrungen in kalten Wintern.
Um deinen Motor in der kalten Jahreszeit optimal zu schützen, befolge diese einfachen Empfehlungen:
Kontrolliere regelmäßig den Ölstand, am besten vor dem ersten Start des Tages (mindestens einmal im Monat).
Achte auf Veränderungen in Farbe, Geruch oder Konsistenz – Öl, das stark riecht oder sich verfärbt, sollte früher gewechselt werden.
Wechsle das Öl alle 7.500–15.000 km, abhängig von Fahrweise und Einsatz (Stadtverkehr, Kurzstrecken).
Im Winter ist der untere Wechselintervall besser, da der Verschleiß höher ist.
Warte nicht, bis die Öldruckwarnleuchte oder ungewöhnliche Geräusche auftreten – das sind bereits Anzeichen für mögliche Schäden.
Mit diesen Maßnahmen reduzierst du das Risiko teurer Reparaturen erheblich und hältst deinen Motor zuverlässig in Betrieb.
Kein Kauf von No-Name-Produkten oder Ölen ohne klare Spezifikation für die kalte Jahreszeit.
Vermeide nicht zertifizierte Produkte, die nicht den Angaben im Handbuch entsprechen.
Lass dich nicht nur vom Preis leiten – Qualitätsöle kosten oft mehr, bieten aber deutlich besseren Schutz.
Mische keine Öle unterschiedlicher Spezifikation, weder beim Nachfüllen noch beim Wechsel. Das kann Ablagerungen oder Motorschäden verursachen.
Wenn du diese Hinweise befolgst, genießt du optimalen Motorschutz über den gesamten Winter hinweg.
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Wähle synthetische Öle, die die Freigaben des Herstellers erfüllen, mit einem niedrigen „W“-Index (z. B. 0W oder 5W) für problemloses Starten bei Kälte.
Passe das Wechselintervall an Fahrbedingungen und Nutzung an. Prüfe immer das Etikett und das Handbuch, um Inkompatibilitäten zu vermeiden.
Wenn du Fragen oder eigene Erfahrungen mit bestimmten Ölen aus vergangenen Wintern hast, teile sie in den Kommentaren – so hilfst du auch anderen Fahrern, die richtige Wahl zu treffen!